Fressbremse für Pferde - ein sanfter Ansatz zur Kontrolle der Grasaufnahme
|
|
Lesezeit 3 min
|
|
Lesezeit 3 min
Ein Fressbremse für Pferde, auch bekannt als Grasaufnahme-Reduzierer, ist ein praktisches und pferdefreundliches Gerät, das dazu dient, die Grasaufnahme des Pferdeszu begrenzen - insbesonderein den Frühjahrs- und Sommermonaten, wenn der Zuckergehalt im Gras hoch ist.
Bei richtiger Anwendung hilft der Fressbremse, Fettleibigkeit, Hufrehe und Stoffwechselstörungen vorzubeugen, ohne dass das Pferd aus der Herde oder vom Weidegang entfernt werden muss.
Ein Fressbremse bedeckt das Maul des Pferdes und hat Löcher, die eine begrenzte Grasaufnahme ermöglichen.
Ein gut sitzender Fressbremse kann die Grasmenge, die das Pferd frisst, um bis zu 70 % reduzieren, während gleichzeitig soziale Interaktion und natürliche Bewegung auf der Weide möglich sind.
Die meisten Pferde profitieren von einem Fressbremse zwischen April und Oktober, wenn der Zuckergehalt im Gras aufgrund der warmen, sonnigen Tage am höchsten ist.
Fressbremsen werden besonders empfohlen für:
Übergewichtige Pferde
Pferde mit EMS (Equines Metabolisches Syndrom)
Pferde mit PPID (Cushing-Syndrom)
Pferde mit einer Vorgeschichte von Hufrehe
Der Hauptzweck eines Fressbremses ist die Gewichtskontrolle und die Vorbeugung von schweren Erkrankungen wie Hufrehe.
Die wichtigsten Vorteile sind:
Der richtige Einsatz und die richtige Passform verringern das Risiko von Problemen erheblich, aber es gibt immer noch wichtige Dinge, die beachtet werden müssen.
Mögliche Probleme sind:
Druckstellen oder Scheuerstellen am Nasenrücken, Kinn oder Kiefer bei schlechtem Sitz
Frustration oder Veränderungen im Sozialverhalten
Langer, ununterbrochener Gebrauch (z. B. den ganzen Tag, jeden Tag) kann den Stress erhöhen und das Wohlbefinden verringern
Zu enge Riemen können Verletzungen verursachen, während lose Riemen dem Pferd die Möglichkeit geben, zu entkommen oder sich in Zäunen zu verfangen
Der richtige Fressbremse sollte sowohl Komfort als auch eine effektive Grasreduzierung bieten. Es gibt verschiedene Arten von Fressbremsen für Pferde, je nach den Bedürfnissen Ihres Pferdes.
Gängige Materialien:
Nylon: Leicht und atmungsaktiv, nutzt sich aber schneller ab
Gummi: Weich und haltbar, aber schwerer
Richtige Passform:
Lassen Sie 1-1,5 cm zwischen Fressbremse und Schnauzenbereich
Die Fressbremse sollte nicht auf die Nüstern drücken oder die Atmung einschränken
Das Pferd muss frei trinken und kauen können
Bei Unamari finden Sie unter eine Auswahl an Fressbremsen.
Alle unsere Fressbremsen sind von unserer Hausmarke Horse Guard, die aus strapazierfähigen Materialien hergestellt werden, um das Wohlbefinden Ihres Pferdes während des Weidegangs zu unterstützen.
Pferde brauchen Zeit, um sich an einen Fressbremse auf der Weide zu gewöhnen. Lassen Sie Ihr Pferd zunächst daran schnuppern und legen Sie ihm den Fressbremse dann unter Aufsicht für kurze Zeit an - am besten, während Sie ihm etwas Heu anbieten. Erweitern Sie die Tragezeit allmählich auf einen ganzen Vormittag auf der Weide.
Die Zugabe eines Heunetzes kann ebenfalls dazu beitragen, das Fressen zu verlangsamen und eine gesunde Verdauung während der Weidepausen zu unterstützen.
Achten Sie auf Anzeichen von Stress, wie Schwanzwedeln oder Versuche, den Fressbremse zu entfernen.
Die Belohnung von ruhigem Verhalten kann dazu beitragen, eine positive Assoziation mit dem Fressbremse zu schaffen.
Beaufsichtigen Sie immer die ersten Anwendungen und denken Sie daran, dass manche Pferde sich schnell anpassen, während andere mehr Zeit brauchen.
Routinekontrollen und richtige Pflege sind der Schlüssel zu einer sicheren, langfristigen Verwendung.
Tägliche Sicherheitstipps:
Beschränken Sie die Verwendung auf 8-12 Stunden/Tag, je nach Grasbedingungen
Arbeiten Sie mit Ihrem Tierarzt zusammen, um die Verwendung des Fressbremses an den Gesundheitszustand Ihres Pferdes anzupassen
Stellen Sie sicher, dass das Pferd freien Zugang zu sauberem Wasser hat und mit Fressbremse trinken kann
Legen Sie täglich Pausen ein, damit sich Haut und Fell erholen können
Überprüfen Sie Haut, Fell und Zähne des Pferdes auf Anzeichen von Reizungen
Reinigung und Pflege:
Spülen Sie den Fressbremse täglich aus und bürsten Sie Schmutz und Futterreste ab.
Lassen Sie den Fressbremse vor der Wiederverwendung vollständig trocknen
Regelmäßig desinfizieren, besonders bei warmem Wetter
Passen Sie den Fressbremse an oder ersetzen Sie ihn, wenn er Anzeichen von Beschädigung oder Verschleiß aufweist.
In der Regel werden 8-12 Stunden pro Tag empfohlen, abhängig von der Kondition des Pferdes und dem Graswachstum. Legen Sie immer tägliche Pausen ein und achten Sie auf Reizungen.
Ja, ein gut angepasster Fressbremse ermöglicht das Trinken und die kontrollierte Futteraufnahme. Beobachten Sie das Pferd bei den ersten Malen immer.
Die meisten Pferde können einen Fressbremse tragen, aber Pferde mit Zahnproblemen, Gesichtsverletzungen oder Atemproblemen sollten von einem Tierarzt untersucht werden. Ponys, Kaltblüter und Pferde, die zu Fettleibigkeit oder Zuckerempfindlichkeit neigen, profitieren oft am meisten.
Vor allem im Frühjahr und Sommer (April-Oktober), wenn das Gras üppig und zuckerhaltig ist. Manche Pferde brauchen ihn auch im warmen Herbst, wenn das Gras zu stark nachwächst.